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Kanu-Bezirkssaisoneröffnung in Weiden bei frostigen Temperaturen.
„Goldsteigfahrt“, unter diesem Motto startete der Kanubezirk Oberpfalz die Paddelsaison 2017.
Eingeladen zum diesjährigen Bezirksanpaddeln hatte der Verein kanu-Weiden unter Leitung von
Marcus Rudnikund dem Bezirksvorsitzende Karlheinz Baumer.
41 Kanuten konnten die Verantwortlichen im Stadtbad Weiden begrüßen. Sowohl die Vizepräsidentin des Bayerischen Kanu-Verbandes für den Wandersport Gerdi Baumer und der Ehrenpräsident des Weidener Stadtverbandes für Leibesübung Herbert Tischler wünschten den sportlichen Paddlern eine unfallfreie Saison
und „stets eine Hand breit Wasser unter dem Kiel“.

Bei dem derzeitigen Niedrigwasserstand muss die Fahrstrecke verkürzt werden erklärte Rudnik den Anwesenden.Statt von Wurz nach Weiden verläuft die Fahrstrecke von Neustadt nach Hammerharlesberg, dem Görnitzer Wehr über die alte Naab bis ins Stadtbad.
Nach einem Begrüßungsfrühstück machten sich die Kanuten zum Einsatzort, dem Stadtwehr in Neustadt, auf den Weg. Gut eingepackt bei den Temperaturen von sechs Grad in Neoprenhose, Paddeljacke, Paddelpfötchen und Schwimmweste, Helm oder warme Mütze startete die bunte Gruppe mittags in Richtung Weiden. Nach einem Kilometer war bereits das Wehr bei der Straßenbrücke Neustadt zu meistern. Alle befuhren das spritzige und steinige Wehr. Kein Kanute verließ das Boot und schon ging es weiter in Richtung Hammerharlesberg. Dort hieß es erst einmal aussteigen und das Boot über die steile Uferböschung hieven. Im Windschatten der Häuser hatten sich bereits die Tee-Feen des Weidener Vereins positioniert um heißen Tee auszuschenken und die frierenden Kanuten wieder aufzuwärmen. Nach dieser kleinen Pause wurde die Fahrt Richtung Görnitzer Wehr fortgesetzt. Auch hier schafften alle mit Bravur die steinige Durchfahrt. Munter paddelte die Gruppe in Richtung Weiden zum Hammerwegwehr. Die Paddler konnten ungehindert in die alte Naab einbiegen. Auf dieser Strecke erwartetedie Gäste eine reizvolle und sportliche Strecke. Sechs Kilometer mäandert hier die Alte Naab in Richtung Stadtbad. Kurven, Kehrwasser, leichtes Presswasser, herabhängende Äste und flotte Strömung begeisterte hier unsere Besucher. Nach gut zwei Stunden waren alle Bootfahrer im Stadtbad angekommen. Eine interessante sportliche Strecke war die allgemeine Meinung.
Die fleißigen Helfer des Kanuvereines erwarteten die Sportler mit heißem Kaffee und Kuchen und knusprigen Grillwürsten. Bei guten Gesprächen und Planungen für die nächsten Unternehmungen wie XXL Paddelfestival auf dem Wildwasserkanal in Markkleeberg und die anstehende Donaufahrt verging die Zeit wie im Flug.